Irisdiagnose

Die Irisdiagnostik, auch Iridologie genannt, ist ein Diagnoseverfahren, bei dem der Therapeut die Regenbogenhaut (Iris) des Auges beurteilt. Daraus können Rückschlüsse auf die gesundheitliche Situation des Patienten gezogen werden. Das Verfahren wird seit Anfang des 19.Jahrhunderts ständig weiterentwickelt und gehört heute zu den wichtigsten diagnostischen Hilfsmitteln der Naturheilkunde.
Die Grundlage der Iridologie ist die Vorstellung,k dass sich in der Regenbogenhaut des Auges alle Organe des Körpers wiederspiegeln. Bis heute gibt es mehr als 20 verschiedene Iriskarten, sogenannte Iriszirkel, die als Vorlage für die Diagnostik dienen. Diese Karten teilen die Iris in 60 Abschnitte, die bestimmten Organen zugeordnet sind. Funktionsstörungen und Krankheiten von Organen treten als sogenannnte Irisphänomene auf wie zum Beispiel als Form- und Farbanomalien in den jeweiligen Abschnitten der Regenbogenhaut oder in der Pupille.
In der modernen Irisdiagnostik werden anhand von Veränderungen der Iris des Auges eher Rückschlüsse auf die individuelle Konstitution des Patienten gezogen. Unter Konstitution versteht der Iridologe die Art und Weise, in der ein Organismus auf krankmachende Reize reagiert. Die auf der Iris festgestellten Merkmale dienen also nicht primär der Diagnose aktueller Geschehnisse, sondern geben vielmehr Auskunft über die Schwachpunkte des Organismus, welche die Entstehung von Krankheiten begünstigen. Dadurch werden die Ursachen für krankhafte Entwicklungen im Gesamtorganismus erkennbar und können im Rahmen des Therapiekonzepts berücksichtigt werden.

 
~ Tommy Läubli dipl. Heilpraktiker TEN ~ Friedhofplatz 8 ~ 4500 Solothurn ~ 078 888 85 17